Unsere Ölmühle

„Von der Saat zum Endverbraucher“ Der Transport der Ölsaaten zur Ölmühle erfolgt überwiegend in losem Zustand über Schiene, Straße und Wasser.

Zur Lagerung der Ölsaaten dienen Siloanlagen. Transport und Lagerbedingungen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Rohölqualität.

In der Ernte nehmen wir die heimischen Ölsaaten in unsere ca. 70.000 t fassenden Silos im Hafen Hamm auf. Von jeder Anlieferung werden Qualitätsproben gezogen, die dann im eigenen Labor einer Eingangskontrolle unterzogen werden. So ist gewährleistet, dass nur kontrollierte Ware in die Weiterverarbeitung gelangt.

Die Ölmühlentechnik ist aus naturwissenschaftlichen und ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen entstanden. Die Mühle ist das „Herz“ der Speiseölproduktion. Bei uns werden mehr als 1.500 Tonnen Ölsaaten pro Tag verarbeitet. Zunächst werden die Körner gereinigt, dann gewalzt und anschließend in modernen Schneckenpressen ausgepresst.

So werden 2/3 des Öles gewonnen und 1/3 entsteht als Extrakt aus der sogenannten Extraktion.

Durch diese Kombination von Mühle und Extraktion wird das proteinreiche Futtermittel „Schrot“ gewonnen. Die Futtermittelindustrie stellt daraus Qualitätsfutter für die Rinder-, Schweine- und Geflügelaufzucht her. Ein weiteres Nebenprodukt ist Lecithin, welches ebenfalls von der Nahrungsmittelindustrie zur Herstellung von Lebensmitteln als natürliche Emulgatoren verwendet wird. Bei der Produktion des Öles aus der Saat bleibt folglich kein „Abfall“ über.

In der Raffination wird das rohe Pflanzenöl von allen qualitätsbeeinträchtigenden und nicht für die Ernährung notwendigen Zusatzstoffen getrennt.

Durch Bleichung werden zu hohe Farbanteile und gesundheitsschädliche Substanzen, z. B. Schwermetalle, entfernt. Schließlich wird das Öl gedämpft. Bei der Dämpfung (oder auch Desodorierung) werden durch Wasserdampfdestillation bei Temperaturen um 200°C flüchtige Verbindungen wie unerwünschte Geschmacks- und Geruchskomponenten abgetrennt.

Aus diesem ganzen Raffinationsprozess geht ein meist neutrales, geschmacklich abgerundetes, hellgelbes Speiseöl hervor.

Die BRÖLIO Speiseöle werden „mühlenfrisch“ abgefüllt, was bedeutet, dass zwischen Erzeugung und Abfüllung kurze Zeiträume und keine langen Transporte vorliegen, die die Ölqualität benachteiligen.

Die Abfüllung erfolgt in verschiedenen Verpackungen, so z.B. der umweltfreundlichen 1 l PET-Flasche, die mit ihrem geringen Gewicht (20 g) Verpackung und Transporte spart.

Über den Lebensmittelhandel gelangen die Speiseölflaschen schließlich an den Endverbraucher.